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Mengentreue durch datenbasierte Auftragsplanung deutlich verbessertProzessoptimierung | Auftragsplanung & Verpackung

Mengentreue durch datenbasierte Auftragsplanung deutlich verbessertAuftragsplanung & Verpackung

Bei einem der wichtigsten Kunden wurden die vereinbarten Ziele für Liefer- und Mengentreue regelmäßig verfehlt. Neben einer sinkenden Kundenzufriedenheit führte dies zu wiederkehrenden Penalty-Zahlungen. Eine Analyse der Auftrags- und Prozessdaten zeigte, dass insbesondere bei Kleinmengenaufträgen eine systematische Schwachstelle in der Auftragsplanung dazu führte, dass die geforderte Mengentreue häufig gar nicht erreicht werden konnte.

PROBLEM

PROBLEM

Für einen wichtigen Kunden bestanden klar definierte Zielwerte für Termin- und Mengentreue, deren Einhaltung monatlich bewertet wurde. Bei Unterschreitung der vereinbarten Werte waren entsprechende Penalty-Zahlungen vorgesehen.

Zum Projektstart wurden die Zielwerte regelmäßig verfehlt. Neben den finanziellen Auswirkungen belastete dies zunehmend die Kundenzufriedenheit.

Die Datenanalyse zeigte, dass insbesondere die Mengentreue problematisch war. Auffällig war zudem die große Bandbreite der Auftragsgrößen: Neben Großaufträgen mit mehreren Tausend Verpackungen gab es eine hohe Anzahl von Kleinmengenaufträgen mit nur wenigen hundert Einheiten.

URSACHE

URSACHE

Die Untersuchung der Verpackungsprozesse und Gespräche mit den beteiligten Fachbereichen führten zu einem entscheidenden Zusammenhang: Im Rahmen der vorgeschriebenen Qualitätskontrolle musste aus jedem Auftrag eine definierte Anzahl an Verpackungen als Stichprobe entnommen werden.

Ein Teil dieser Stichprobe war abhängig von der Auftragsgröße, ein weiterer Teil jedoch unabhängig von der produzierten Menge fest vorgegeben. Bei großen Aufträgen hatte diese Entnahme kaum Einfluss auf die Mengentreue. Bei Kleinmengenaufträgen war ihr relativer Anteil dagegen erheblich.

In der ursprünglichen Auftragsplanung wurden diese vorhersehbaren Entnahmen nicht berücksichtigt. Damit war bei zahlreichen Kleinmengenaufträgen die vereinbarte Mengentreue selbst dann kaum erreichbar, wenn der eigentliche Verpackungsprozess fehlerfrei verlief.

Da Kleinmengenaufträge gleichzeitig einen großen Anteil der Gesamtaufträge ausmachten und jeder Auftrag unabhängig von seiner Größe in die Kennzahl einging, hatte dieser Effekt einen besonders starken Einfluss auf die Gesamtperformance.

LÖSUNG

LÖSUNG

Auf Basis der vorhandenen Auftragsdaten wurde zunächst simuliert, welchen Einfluss die vorgeschriebenen Qualitätsentnahmen auf die Mengentreue hatten. Die Analyse zeigte, dass sich ein Großteil der Abweichungen bei Kleinmengenaufträgen bereits durch eine angepasste Planungsmenge vermeiden ließ.

Daraufhin wurde eine bewusst einfach gehaltene Berechnungsformel für die Auftragsplanung entwickelt. Mit ihr konnten die zu erwartenden Entnahmen bereits bei der Planung berücksichtigt und die Produktionsmengen entsprechend angepasst werden.

Die Wirksamkeit der Lösung wurde anhand der vorhandenen Daten simuliert und bewertet. Dadurch konnte ein Großteil der bisherigen Problemfälle vermieden, die Mengentreue deutlich verbessert und das Risiko weiterer Penalty-Zahlungen erheblich reduziert werden.